
Lockheed Martin führt Gespräche mit der US Air Force, um ein ehrgeiziges Modernisierungsprogramm auf die älteren F-22 Raptor-Jagdflugzeuge der Block-20-Variante auszuweiten. Diese 32 Flugzeuge, die derzeit hauptsächlich für Trainingsmissionen eingesetzt werden, könnten aufgerüstet werden, um die Zahl der voll kampffähigen Jets zu erhöhen.
Diese Maßnahme gilt als entscheidend, um die kleine und stark ausgelastete Raptor-Flotte zu stärken und bis in die 2040er Jahre operationell relevant zu halten, während der Nachfolger der nächsten Generation noch ein entferntes Projekt ist.
Die Initiative folgt der bereits laufenden Modernisierung der neueren Block-30/35-Modelle, die als wesentlich angesehen wird, um den Vorteil des Flugzeugs in Hochintensitätskämpfen zu bewahren. Die Upgrades umfassen eine neue offene Missions-Softwarearchitektur, die eine schnellere Integration neuer Fähigkeiten ermöglicht, elektronische Kriegssysteme und Verbesserungen der Tarnkappentechnologie.
Der Hersteller argumentiert, dass durch die Einbeziehung der Block-20-Jets in das Programm die Luftwaffe ihren Pool an Elitejagdflugzeugen erheblich erweitern könnte, ohne die enormen Kosten eines komplett neuen Programms tragen zu müssen.
Das Schicksal der älteren F-22 hat angesichts der Unsicherheiten rund um das NGAD-Programm (Next Generation Air Dominance), das die F-47-Jagdflugzeuge entwickeln wird, an Bedeutung gewonnen. Da der Zeitplan für die Inbetriebnahme des Nachfolgers noch unklar ist, erscheint die Modernisierung der gesamten bestehenden Raptor-Flotte als strategische Lösung.
Der Vorschlag stößt bei den Kommandeuren der Luftwaffe auf Zustimmung, die sich bereits für den Erhalt der Block-20-Flugzeuge eingesetzt haben und deren Wert auch in Notfallszenarien betonen. Die endgültige Entscheidung hängt jedoch von der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel ab.
Quelle: The War Zone | Foto: X @LockheedMartin | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft
